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Markus Maria Profitlich - Schwer im Streß-Tour 2017

Markus Maria Profitlich - Schwer im Streß-Tour 2017

Einer der besten Comedian kommt mit seinem neuen Programm - der One-Man-Show: Schwer im Stress! Bauchmuskelkrämpfe und Lachtränen sind garantiert!

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Konstantin Wecker und Band auf Revolution Tour 2016

Termine

Aufforderung zum heiligen Tanz
- Konstantin Wecker tritt mit dem Programm „Revolution“ auf
Revolution! Konstantin Wecker macht aus einem Lied ein Programm. Mit den Liedern Ich habe einen Traum, Fast ein Held, Der Krieg und Heiliger Tanz seiner aktuellen CD Ohne Warum sowie mit älteren Titeln rüttelt der Münchner Liedermacher bei seinen Sommerkonzerten 2016 die Menschen auf, noch stärker mit dem Herzen zu denken. Mehr denn je setzt er sich auch in diesem Jahr mit seinen Stücken kraft- und vor allem gefühlvoll für eine Welt ohne Waffen und Grenzen ein. Einen ganzen Abend lang. Ohne Wenn und Aber. Jedoch mit dem unbändigen Wunsch die soziale Kälte in Deutschland zu vertreiben. Ein Traum? Warum nicht! Mut zum längst fällig Umdenken? Warum nicht? Konstantin Wecker: Wir brauchen dringend eine linke Revolution, damit kein rechter Putsch passiert. Unter andere sind seine Lieder Anarchie, Wenn unser Brüder kommen, Ich singe, weil ich ein Lied hab oder Frieden im Land“, über drei Jahrzehnte alt und dennoch so aktuell und notwendig wie noch nie zuvor: Poesie und Musik können vielleicht die Welt nicht verändern, aber sie können denen Mut machen, die sie verändern wollen. Begleitet wird der Musiker dabei von dem Pianisten Jo Barnikel, den Multiinstrumentalisten Wolfgang Gleixner und Jens Fischer, der Cellistin Fany Kammerlander sowie von Cynthia Nickschas an der Gitarre. Die junge Liedermacherin aus Bonn, die wie allen anderen Musiker auch bei den Open Air-Auftritten auf der Bühne stehen wird, ist unter anderem auch Weckers Duett-Partnerin bei dem Lied Revolution, das dem Sommer-Programm den Namen gibt. Die 28-jährige Senkrechtstarterin der deutschen Liedermacherszene hält sich an die Worte der amerikanischen Friedensaktivistin Emma Goldman: Ich möchte keine Revolution, zu der man nicht tanzen kann. Und dies gilt in diesem Jahr auch für die Konzerte von Konstantin Wecker. 

 

Erfolg hatte er nicht immer. Dafür meistens eine Botschaft. Am Flügel und Mikrofon singt er seit mehr als vierzig Jahren gegen die Mächtigen und die Machtverhältnisse in der Welt an. Trotz seiner bewegten Lebensgeschichte ist Konstantin Wecker seit Langem eine Konstante in der Musikszene dieser Republik. Zu sehr drängen sich die aktuellen Themen auf, wollen die Missstände in der Gesellschaft angeprangert werden. Dies tut Konstantin Wecker auf seiner „Revolution – Tour“ auf gewohnte Weise. Hervorragende Reime, deren Worte exakt ins Schwarze treffen, zu wunderbar gespielten Klaviermelodien. Neue Titel wechseln sich mit alten Klassikern ab, geben einen aufschlussreichen Einblick in Weckers jahrelanges, kreatives Schaffen. Der Künstler tendiert zwischen feiner Poesie und Ironie, Politik wechselt sich mit Witz und Lebenslust ab. Doch bei aller schlitzohriger Verweigerung bleibt er immer eins: authentisch. Einer der stärksten Triebe, die ich habe, ist es mich ausdrücken zu wollen, mich ausdrücken zu müssen. Er ist ein poetischer Triebtäter, er gibt Konzerte wie andere in Muckibuden gehen oder in die Kirche. 68 Jahre alt, ein Apostel des richtigen Lebens im falschen, ein Spinner, ein Spötter, ein toller Musiker und Verfasser einer Biografie, die er Die Kunst des Scheiterns genannt hat. Er hat einiges an Lebenslauf zu bieten zwischen Knast und Kunst, zwischen frühen sadopoetischen Gesängen und Unterm Dirndl wird gejodelt und Weltretten. Pose und Poesie trennen nur zwei Buchstaben. Einer, der noch so gut aussieht, kann vor einem Publikum, das so alt ist wie er selber, locker mit seinem Alter kokettieren. Kann Witze über sich selber machen und Blitze schleudern, und weil er musikalisch sowieso alles kann, lässt er es krachen und seufzen, wenn er es grad braucht für seine alten, neuen und relaunchten Lieder. Auch wenn es ihn selber melancholisch macht, jetzt, wo der Winter nicht mehr weit ist und die Anna, Anna, Anarchie so nah. Nur dass er sie sich ganz anders vorgestellt hat, die Anarchie: lustiger, lustvoller, sinnlicher, persönlicher irgendwie - und nicht in Gestalt von smarten Typen in quer gestreiften Schlipsen, die sich den Kapitalismus vom Steuerzahler und von China retten lassen. Ein schamloser Romantiker und Ewigmorgiger, allerdings einer, von dem man befürchten müsste, dass er einem aufs Auge haut, würde man ihn als Gutmenschen denunzieren. 
 
Konstantin Wecker: 1947 in München geboren. Klavierunterricht, später auch Geige und Gitarre. Knabensopran im Rudolf-Lamy-Kinderchor, Solist bei Plattenaufnahmen. Mitwirkung in einer Kinderoper. Studium der Philosophie und Psychologie, daneben Studiomusiker. Ab 1968 Auftritte mit eigenen Liedern. Durchbruch 1977 mit Genug ist nicht genug, seither zahlreiche Konzerte und Tourneen solo oder mit Band u. a. Im Namen des Wahnsinns. Ab 1973 Theatermusiken und zahlreiche LPs und CDs. Zahlreiche Preise wie Deutscher Kleinkunstpreis, Stern des Jahres der Abendzeitung München, Deutscher Schallplattenpreis, SWF-Liederpreis, Kurt-Tucholsky-Preis, Radio Regenbogen Award. Nach Eine ganze Menge Leben (1978) weitere Buchveröffentlichungen. Ab 1978 zahlreiche Film- und Fernsehmusiken, teilweise auch Mitwirkung als Schauspieler u. a. Die Weiße Rose, Kir Royal, Schtonk. Ab 1979 Zusammenarbeit mit vielen namhaften Kolleginnen und Kollegen: u. a. Hanns-Dieter Hüsch, Andre Heller, Wolfgang Dauner, Charlie Mariano, Joan Baez, Mercedes Sosa, Hannes Wader. Ab 1998 mehrere Musicalkompositionen.  Nach der politisch prallen CD Vaterland (2001) kam 2003 die CD Am Flussufer eher leise daher. Der Liedermacher gab sich weniger provozierend, dafür aber nachdenklich-kritisch, poetisch, konziliant und doch in allen subtilen Facetten unüberhörbar weckerisch. Seinen 60. Geburtstag feierte der Künstler am 01. Juni 2007 im Münchener Circus Krone, begleitet von namhaften Künstlern seiner Zunft, würdigte die ARD Konstantin Wecker mit einer Aufzeichnung, von dem auch der Mitschnitt seiner ersten Live-DVD Alles das und mehr stammt. 2008 erschien die Live-CD Zugaben und die CD Gut’ n Morgen Herr Fischer – Eine bairische Anmutung.

Ein Teil der Photos stammt von Thomas Karsten - Bitte namentlich nennen





Termine

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18.10.2016Paderborn (PaderHalle)20.00 Uhr 

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